91 Naturhäuser

In der Provinz Vivarais, im Süden der Ardèche, zieht sich eine tiefe Schlucht durch die Ardèche, diese formt eine Atemberaubende Landschaft die ideal von einem Ferienhaus aus besucht werden kann. Dieser Ort ist sehr schwer zu erreichen und bis in die 60er Jahre wurde das Gebiet nur von Kanuten und Jägern mit dem Kanu besucht.

Im Mittelalter wurde hier von einem Tempelritter eine Burg erbaut, die einen Unterschlupf für Aussätzige und Pest Erkrankte im Exil bot. Die Ruine ist ein Überbleibsel dieser Geschichte. Die Gegend ist ideal zum Kanufahren, Paddeln und Canyoning. Außerdem ist die Schlucht ein wunderbarer Ort für wahre Abenteurer, aber auch für Naturliebhaber, die die Schlucht in Ruhe erkunden möchten. Natürlich am Besten von einem Ferienhaus aus.

Die porösen Kalksteinfelsen wurden von Flüssen und Bächen geschliffen, was zu besonderen Felsformationen führt. Die Felsen wurden an einigen Stellen durch das Wasser durchlöchert, was zu Höhlen und unterirdischen Passagen führte. Infolgedessen verschwinden Flüsse plötzlich, weil sie ihren Kurs unter der Erde fortsetzen. Aufgrund des Zusammenbruchs dieser Passagen haben sich Felsenbögen entwickelt, die der Landschaft eine besonderen Charakter geben. Aufgrund der besonderen Geologie und der wunderschönen mediterranen Vegetation ist die Schlucht ein wahres Naturjuwel.

Flora und Fauna
Nicht weit von dem Ferienhaus, beherbergen die besonderen Wälder der Schlucht, Arten wie die Provencegrasmücke und den Wespenbussard, der hier nicht selten ist. Der Nördliche Raubwürger ist sich Bewusst, dass Mäuse, Reptilien und Insekten, wie die Europäische Gottesanbeterin, sich an dornigen Büschen rumtreiben und somit eine Nahrungsquelle darstellen. Die trockenen Wiesen bieten sonnige Flecken für Zauneidechsen und die sehr seltenen, aber schönen Perleidechsen. Hier können Sie, wenn Sie Glück haben, auch auf die giftige Aspisviper treffen, denn diese ist auch in dieser Gegend selten.

Die felsigen Wände bieten Nistplätze für Uferschwalben und die seltenen Habichtsadler. Ganz besonders ist die Anwesenheit der Geier im Park, die im Jahre 2011 hierher zurückkehrten. Die Flüsse sind voller Fische, einschließlich der Barbe und Karpfenfische, die dem Eisvogel als Nahrung dienen. Die Seen und ruhigen Flussarme stellen ein geeignetes Biotop für Kreuzkröten und den Flecken-Querzahnmolch dar. Seit der Ankunft des Bibers besitzt der Fluss eine natürliche Dynamik. Das größte Raubtier im Park ist die Zibetkatze, eine spezielle Katze, die Reptilien und kleine Säugetiere jagt. Die unzähligen Höhlen sind ein Paradies für Fledermäuse, die Sie im Park zu Hunderten finden.